Die Bienen und der liebe Honig…

Man hat es schon oft gehört: Die Bienen sterben! Und nicht nur das. Es wird auch festgehalten, dass wir nicht viel später danach folgen werden.

Das mag jetzt in dieser Weise etwas überspitzt dargestellt sein, Fakt ist aber, dass die Bienen mehr als nur nützlich für uns Menschen sind, ihre Existenz ist nachgerade existentiell. Bienen bestäuben 80 Prozent aller Nutzpflanzen, Rapspflanzen und Obstbäume. Diese würden dann zum Teil  nicht mehr bestäubt.  Einigen Pflanzen und Bäumen ginge es dann wohl an den Kragen.  Eine fatale Entwicklung, die unser Leben nachhaltig und grundlegend verändern würde.

Und, folgt man diesem Argumentationsstrang, muss man gar nicht das Ende der Welt beschwören oder der fortschreitenden Industrialisierung die Schuld geben, dass die Bienen und deren natürlicher Lebensraum immer mehr zurückgedrängt und gefährdet wird. Obwohl vor allem letzteres faktisch ist.

Honigbiene

Auch an die Diskussion, die kürzlich in Europa und vor allem auf etwas merkwürdige Weise in Österreich geführt wurde  muss man hier nicht anknüpfen, man kann aber festhalten, dass die Bienen vielleicht in dieser Diskussion ursprünglich nicht die stärkste Lobby haben und hatten.

Die Bienen und unsere Ernährungsgewohnheiten…

Hier relevanter ist der Zugang zum Bienensterben und die Behauptung, dass eine Reduktion oder gar ein Aussterben von Bienen unsere Ernährungsgewohnheiten verändern würde – nicht nur grundlegend, sondern auch auf eine Weise, wie wir es uns nicht wünschen. Erdbeeren, Äpfel, Birnen usw. wären stark betroffen von diesem Vorgang und in letzter Konsequenz wäre unsere Ernährung sehr viel weniger breit und abwechslungsreich. Und natürlich fiele auch ein Produkt weg, das von den Frühstückstischen und auch in anderen Kontexten nicht wegzudenken ist: Der Honig!

Ohne die Bienen gäbe es auch diesen wunderbaren Honig nicht...
Ohne die Bienen gäbe es auch diesen wunderbaren Honig nicht…

Honig ist etwas, was unsere Leben definitiv versüßt. Wenn wir auf der Suche nach einem besseren, nachhaltigeren und bewussteren Leben sind, dann wird uns also nichts übrig bleiben, als unsere Ressourcen zu schonen und gut auf unsere Bienen zu achten. Und gäbe es keinen Honig mehr, dann wäre auch der Hochgenuss des Alpen-Honigs mit Zirbelnüssen verunmöglicht.

Und die kulinarische Welt um ein Produkt ärmer, das es in sich hat. Denn wenn wir uns „bessere Tage“ wünschen, dann sollten wir nicht nur in Zirbenbetten schlafen und uns ganz generell viel mit der beruhigenden, heilenden und wohltuenden Zirbe umgeben, sondern die Wirkung geht in diesem Fall auch durch den Magen…

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