Wie überlebt man den Herbst?

Fatalistische Formulierungen haben mir immer schon gefallen. So stammt einer meiner liebsten Sätze der Popkultur von einer nicht ganz unbekannten Band, die sich „The Cure“ nennt und die das Album „Pornography“ mit dem Satz „It doesn´t matter if we all die“ beginnt. Sehr schön, wunderbar. Was konnte danach schon noch kommen? Richtig: ein wunderbares, fatalistisches Album. Das man sich im Herbst eigentlich wieder auflegen muss.

Der Herbst in Tirol ist eine wunderschöne Jahreszeit... (Copyright: Pistone Bernardo)

Der Herbst in Tirol ist eine wunderschöne Jahreszeit…
(Copyright: Pistone Bernardo)

Der Herbst befördert jedenfalls genau die Stimmung, die ebendieser Song beschwört: Ausweglos fühlt sich alles irgendwie an, melancholisch ist man auch schon wieder geworden, die Tage werden zunehmend kürzer, die Nebelschwaden hängen in der Früh herunter und verdecken die Berge. Dass sich der Nebel im Herbst oftmals lichtet, kann man leicht ignorieren, indem man gleich in der Früh die Vorhänge zu macht, sich „Pornography“ von „The Cure“ auflegt und damit den schönen Tag schönen Tag sein lässt. Und sich in seiner Herbststimmung und in seiner Traurigkeit suhlt. Traurig sein kann auch schön sein. Zumindest dachte und empfand ich früher so. Aber ich bin ja keine 18 mehr.

Die richtige "Ausrüstung" für den Herbst ist das um und auf...

Die richtige “Ausrüstung” für den Herbst ist das um und auf…

Zum Glück. Der Herbst konnte kommen, „The Cure“ hörte ich nur mehr selten und auch das Wandern hatte ich zunehmend für mich entdeckt. Mit 18 interessiert man sich nicht sonderlich fürs Wandern, findet das irgendwie altmodisch und überlässt das geflissentlich seinen Eltern. Zumindest war es bei mir so. Doch die Zeiten haben sich geändert, mittlerweile war ich selbst Vater von zwei Kindern. Und begeisterter Wanderer. Womit sich der Kreis wieder schließt und wir zur in der Überschrift gestellten Fragen zurückkommen.

Der Herbst jagte mir keine Angst mehr ein, keine leichten Depressionen mehr, sondern die Gewissheit, dass alles eine Frage der Perspektive war. Man durfte ganz einfach nicht in seinem verdunkelten Zimmer in der Stadt sitzen, sondern musste die Perspektive wechseln. Von oben, von den Gipfeln aus sah alles gleich viel besser und anders aus.

Mit der richtigen „Ausrüstung“ sicher durch den Herbst…

Und da man eben auch nicht jünger wird muss man sich früher oder später um die richtige Pflege und Ausrüstung kümmern. Man musste sich auf den richtigen Weg begeben. Und darauf achten, dass man unterwegs nicht vom Weg abkommt. Mit „4BetterDays“ gibt es ein Package, das meiner aktuellen Lebenseinstellung entsprich: Nur nichts dem Zufall überlassen. Beim Wandern und im Herbst musste man sowohl auf die richtige Sonnencreme, als auch auf Lippenbalsam als auch auf den richtigen Schnaps achten.

Es konnte los gehen und ich konnte gut ausgerüstet und beschwingt in den Herbst starten…

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