Wie übersteht man den Weltmännertag?

Der Weltmännertag fand wie man weiß – oder auch nicht – gestern am 03.11. statt. Ich muss ehrlich sagen, obwohl männlich, dass der Weltmännertag am 03.11. bisher spurlos an mir vorbeigegangen ist. Und seit diesem Jahr weiß ich, dass der Weltmännertag auf keinem Fall mit dem Internationalen Männertag am 19.11. verwechselt werden sollte. Würde mir auch auf keinen Fall einfallen, denn die Unterschiede sind natürlich gravierend. Um Männer geht es aber natürlich hier wie dort.

Der Männertag ist ein guter Anlass sich zu fragen, wann der Mann ein Mann ist...

Der Männertag ist ein guter Anlass sich zu fragen, wann der Mann ein Mann ist…

Und, was passiert, wenn man so oft das Wort Männer erwähnt? Stimmt: Das Wort kommt einem wie fast jedes Wort, das man sich öfter vorsagt, seltsam vor. Es kommt einem so vor, als ob das Wort an Klang, dafür aber an Bedeutung verliert. Zumindest geht es mir immer so. Man beginnt sich jedenfalls zu fragen, was dieses Wort und dieser Begriff wirklich bedeutet und wie man diesen Begriff wieder mit Leben füllen könnte. Und damit kommt auch die Frage aller Fragen auf den Tisch: „Wann ist der Mann ein Mann“? Schöner als Gröni kann man es eigentlich nicht auf den Punkt bringen.

Gute Frage jedenfalls, vielleicht die Fragen aller Fragen, zumindest wenn man ein Mann ist. Früher war man ja schon automatisch weniger männlich, wenn man einen Kinderwagen durch die Gegend schob. Der Männlichkeitspegel sank dann noch einmal beträchtlich, wenn man den Nachmittag mit seinen Kindern am Spielplatz verbrachte.

Wer zugunsten der besser vielleicht besser verdienenden Frau auf seinen Job verzichtete und ab da ein paar Monate zuhause blieb und Laptop gegen Windeln wechselte und fortan Windeln wechselte statt wichtige E-Mails zu beantworten, wer ab da am Abend vermehrt bei den Kindern blieb während die Freunde einen trinken gingen, der hatte es schwer. Der hat es immer noch schwer. Dessen Männlichkeit fällt bei einer Skala von 1 – 10 wohl relativ weit nach unten. Was wiederum die Frage aufwirft, wer diese ausgesprochene oder unausgesprochene Bewertungsskala überhaupt ins Leben gerufen hat und ob sie überhaupt noch gilt. Die Realität zeigt jedenfalls, dass sie noch lange nicht außer Kraft gesetzt wurde – oder wie viele Männer gehen nochmal in Karenz? Hier darf jeder selbst recherchieren und erstaunt sein.

Der Weltmännertag als Anstoß für ein “besseres Leben”…

Der Weltmännertag wirft solche und ähnliche Fragen auf, aber eigentlich hat er einen konkreten Anlass und ein konkretes Ziel, das ihn eben vom Internationalen Männertag abhebt: Dieser Tag soll, unter anderem aber doch als primären Fokus, das Bewusstsein der Männer im gesundheitlichen Bereichen ändern bzw. dieses Bewusstsein überhaupt erst schaffen. Immerhin liegt die Lebenserwartung der Männer im Durchschnitt sieben Jahre unter den Frauen. Das mag zum Teil biologische Gründe haben, ist aber sicherlich auch darauf zurückzuführen, dass wir Männer uns tendenziell schlechter ernähren und uns tendenziell weniger um unsere Gesundheit kümmer. Oder ist das ein Vorurteil? An mir selbst überprüft kann ich jedenfalls sagen, dass es durchaus zutrifft.

Auf Männer mögen Betten aus Zirbenholz...

Auf Männer mögen Betten aus Zirbenholz…

Ab hier soll das wir nur ein Versuch sein, von mir auf Männer an sich zu schließen. Das mag zutreffen, oder auch nicht. Sicherlich trifft es aber nicht für alle Männer zu. Aber vielleicht doch für einige? Dann mal los:

Wir essen zu oft und zu schnell das falsche. Wir machen manchmal zu wenig Sport. Es gibt Zeiten da trinkt man zu viel vom falschen zu oft. Wir gehen zu selten zu Vorsorgeuntersuchungen, weil es schon wieder werden wird und wir keine Mimosen sein möchte usw. Ich glaube diese Liste könnte man sehr lange fortsetzen.

Und ich bin ganz sicher, dass dem Umdenken in den obigen Feststellungen auch ein Bewusstseinswandel und Sachen Konsum und Alltag folgen werden. Wir werden uns fragen, mit welchen Gegenständen aus welchen Materialien wir uns umgeben. Und uns auch fragen müssen, wenn die Rede auf 4BetterDays kommt, ob Zirbenholz nicht einen Beitrag dazu leisten könnte, unser Leben anders zu gestalten. Und uns auch die Frage stellen, ob wir nicht lieber in Betten aus Zirbenholz schlafen sollten statt in billigen Betten von großen Konzernen.

Klar ist jedenfalls: Der richtige und verantwortungsbewusste Umgang mit Gesundheit ist sehr wohl männlich. Wir müssen uns nicht fortlaufend als Naturburschen inszenieren, die nichts umhauen kann und denen die Gesundheit und das gesunde und richtige Leben von alleine zufällt. Wir werden etwas dafür tun müssen. Das richtige Bett ist schon mal ein Anfang. Denn gut erholt kann man sich daran machen, die sonstigen, „männlichen“ und lieb gewordenen Angewohnheiten zu überdenken und zu verändern. Der „Weltmännertag“ kann ein guter Anlass dazu sein, gleich heute damit zu beginnen.

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