Der Freund neben meinem Bett, oder: Zirbenholz für alle Fälle

Werfen wir doch mal einen Blick auf die gute Julia Roberts. Sie hatte ja damals, zumindest in ihrer Rolle als Laura Burney, in einem Film von 1991 einen fatalen Fehler gemacht und hatte sich den falschen Mann ausgesucht. Spätestens seit diesem Film, der auf den Titel „Der Feind in meinem Bett“ hört sollten wir also wissen, dass wir uns ganz genau überlegen sollten, wen wir in unser Bett lassen und wen besser nicht. Denn wer weiß: Vielleicht stellt sich der vermeintliche Traummann oder die vermeintliche Traumfrau im Laufe der Zeit als ein mehr oder weniger schwerer Flop voraus, der es sowohl im Bett als auch im Alltag nicht wirklich bringt oder sich sogar als der Feind schlechthin entpuppt, ohne den man besser dran wäre.

Ich würde euch jedenfalls mal den (weisen?) Rat geben: Schaut einfach, wer da Nacht für Nacht in eurem Bett liegt und überlegt euch genau, ob es nicht besser wäre, das Bett doch wieder für sich allein zu haben. Vorsicht walten zu lassen kann jedenfalls nie schaden. Denn Vorsicht ist bekanntlich die Mutter der Porzellankiste. Wer will schon mit einem Scherbenhaufen von Beziehung dastehen, nur weil er oder sie ganz einfach zu naiv und blauäugig in die Sache hineingegangen ist? Richtig: Wohl niemand.

Schon mal ein gutes Zeichen in einem Schlafzimmer: Der Nachttisch "Silent"
Schon mal ein gutes Zeichen in einem Schlafzimmer: Der Nachttisch „Silent“

Was hat Zirbenholz mit der Suche nach dem oder der Richtigen zu tun?

Meine These in dieser Sache ist eigentlich ganz einfach formuliert: Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Schlafzimmereinrichtung und der Art und Weise, wie sich frau oder mann diejenigen aussucht, die er in sein oder ihr Bett lässt. Wenn ihr an jemanden geratet, der zum Beispiel einen Nachttisch von Ikea neben seinem oder ihren Billig-Bett stehen hat, dann könnt ihr mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass er oder sie nicht der oder die Richtige ist.

Sogar jemanden mit einem Bett aus Zirbenholz gefunden? Gratulation: Das könnte wirklich was werden...
Sogar jemanden mit einem Bett aus Zirbenholz gefunden? Gratulation: Das könnte wirklich was werden…

Jemand, der achtlos mit Natur und Ressourcen umgeht, den kann man sich einfach nur schwer als achtsamen, respektvollen und liebevollen Partner vorstellen. Zumindest fällt mir das schwer. Das gegenteilige Bild wäre jemanden zu treffen, bei dem ein Bett aus Zirbenholz im Schlafzimmer steht und auch beim Nachttisch auf echtes Holz und Qualität geachtet wurde. Solche Menschen sind, das hat mir meine Erfahrung gezeigt, sehr wache und kritische Personen, die schauen, womit und mit wem sie sich umgeben. Wenn ihr also von einer solchen Person auserwählt werdet in ihrem Zirbenbettchen zu schlafen, dann könnt ihr schon ein wenig stolz auf euch sein.

Und noch etwas: Zirbenholz entspannt ja bekanntlich auch. Man erspart sich Herzschläge, lebt länger und ist ganz einfach ausgeschlafener und relaxter. Auch das ist ein weiterer Aspekt, der einer Beziehung gut tut und Nachhaltigkeit verleiht: Zwei Menschen, die ganz einfach entspannt miteinander umgehen und daher (fast) immer in harmonischer Zweisamkeit zusammenleben und das Bett aus Zirbenholz und den Esstisch teilen.

Kurzum: Ich behaupte es gibt den Test dafür, dass sich der- oder diejenige im eigenen Bett nicht als Flop oder gar Feind herausstellt: Achtet darauf, womit er oder sie sich im Schlafzimmer umgibt. Echtes Holz, Zirbenholz oder ähnliches, Nachttisch in guter Qualität und weit entfernt von „Ikea-Qualität“: Perfekt. Er oder sie könnte der oder die Richtige sein. Am besten ihr probiert es demnächst einfach mal selbst aus. Viel Glück!

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