Schlafprobleme bei Kindern: Linderung mit einem Zirbenbett

Die Gründe dafür, dass sich Kinder nachts im Bett wälzen, immer wieder aufwachen und nach den Eltern rufen sind vielfältig. An einen Umstand denken Eltern meist zuletzt: Dass nämlich Einrichtungsgegenstände wie Kinderbett, Schrank und Mobiliar mit eine Ursache der Schlafprobleme bei Kindern sein können. Hier kommt das Zirbenbett ins Spiel.

In einer eindrucksvollen Studie gelangte das österreichische ‘Human Research Institut’ nämlich zur Erkenntnis, dass die Erholungsfähigkeit in einem Zirbenholzzimmer verglichen mit einem Holzdekorzimmer signifikant unterschiedlich ist. Der hervorstechende Erholungsvorteil des Zirbenholzes: Die niedrigere Herzrate in körperlichen und mentalen Belastungssituationen und damit ein beschleunigter vegetativer Erholungsprozess.

Die Ergebnisse der Schlafstudie machen hoffnungsfroh: Im Schlaf zeigte sich eine deutlich bessere Schlafqualität im Zirbenbett im Vergleich zu einem Holzdekorbett. Das wurde jetzt wissenschaftlich erstmals nachgewiesen. Die bessere Nachterholung geht mit einer reduzierten Herzfrequenz und einer erhöhten Schwingung des Organismus im Tagesverlauf einher. So die Studie.1)

schlafendes kind - zirbenbett

Ein Zirbenbett gegen Schlafstörungen bei Kindern

Auch die Annahmen der Volksmedizin über die Wirkung von Zirbenöl werden durch die Studie weitgehend bestätigt: Das ätherische Öl der alpinen Zirbe hilft bei Inhalationen gegen Erkältungen und Nebenhöhlenentzündungen. Die Atemwege werden freier, die Nasenatmung verbessert, bei Husten wird der Schleim gelöst. Da die Zirbe eine vertiefte Atmung fördert und zudem durchblutungsfördernd wirkt, hilft das Öl auch bei Konzentrationsschwäche, Schlaflosigkeit und mentaler Erschöpfung. Außerdem wirkt es entzündungshemmend, harnabsondernd und blutreinigend.

Kinder mit Schlafstörungen „leiden häufiger unter Lernstörungen, Aggressivität und Übergewicht“ stellt Oswald Hasselmann, Leiter der Schlafsprechstunde am Ostschweizer Kinderspital in St. Gallen fest.2) Sein Berufkollege Silvano Vella schätzt, dass allein in der Schweiz „160.000 Kinder und Jugendliche davon betroffen“ sind.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Neben der teils exzessiven Verwendung elektronischer Apparaturen, übermäßigem Essen oder schulischem Stress sind es teils auch Medikamente, die kontraproduktiv wirken können, wie etwa Ritalin. Noch weitgehend unbekannt in dieser Diskussion ist das Zirbenholz. Obwohl in den Alpen seit Jahrhunderten Zirbenbetten (für Babies Zirbenwiegen) verwendet werden. Bergbauern ‘schwören’ heute noch auf die beruhigende Wirkung des alpinen Zirbenholzes, die sich durchaus auch auf die menschliche Psyche auswirke. Was wiederum durch die Studie bestätigt wird: „Mit den physiologischen Ergebnissen stimmte die subjetive Einschätzung der Versuchspersonen überein, welche über einen erholsameren Schlaf, ein besseres Allgemeinbefinden und erstaunlicherweise eine höhere ‘soziale Extravertiertheit’ im Zirbenzimmer berichteten. Vielleicht ein Grund, warum Gaststuben früher mit Zirbenholz verkleidet waren.“

Pinosylvin heißt jener Wirkstoff, der nach den letzten Erkenntnissen für diese positiven Wirkungen auf die Schlafqualität verantwortlich ist. Von diesem bisher als fungizid und antibiotisch bekannten Wirkstoff dürfte auch jene beruhigende Wirkung ausgehen, die für eine signifikant bessere Schlafqualität sorgt. „Der Einfluss des Einrichtungsmaterials kann somit nicht vernachlässigt werden! Damit eröffnet sich ein breites Forschungsfeld und zukünftige Studien werden sich wohl verstärkt mit den zugrundeliegenden Ursachen und Einflussfaktoren der Wirkung von Einrichtungsmaterialien auf den Organismus zu beschäftigen haben“ heißt es abschließend in der Studie. Ein weiteres Argument für das Zirbenbett.

1) „Evaluation der Auswirkungen eines Zirbenholzumfeldes auf Kreislauf, Schlaf, Befinden und vegetative Regulation“. Human Research Institut für Gesundheitstechnologie und Präventionsforschung, Ao. Univ.-Prof. Dr. Maximilian Moser, Franz-Pichler-Straße 30, A-8160 Weiz. www.humanresearch.at

2) Interview in: 20 Minuten. http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/story/13815502